AKTUELLE INFORMATIONEN ÜBER DIE AKTIONEN DER SOCIAL IMPACT AG FINDEN SIE HIER:

Foto: Daniel Rager
Die "Freunde des Wohlstands" zeigten sich wegen der zunehmenden Radikalisierung der Neidgesellschaft besorgt und organisierten am 15. Oktober eine Gegendemonstration in der Linzer Innenstadt. Bei dieser friedlichen Kundgebung wurde auf die Lage der Wohlhabenden aufmerksam gemacht, die immer mehr den Anfeindungen ihrer Mitmenschen ausgesetzt sind. "Missgunst und Neid werden uns nicht weiterhelfen. Jetzt gilt es zusammen zu halten, die Banken zu rekapitalisieren und so den sozialen Frieden zu stärken", fordert einer der Teilnehmer der Kundgebung, bei der auch eine Prozession für Maria Fekter stattgefunden hat.
Foto: Social Impact AG
Offenbar zu Recht hat die Finanzministerin jüngst noch vor bürgerkriegsähnlichen Zuständen und einer Art Pogromstimmung gegen die Minderheit der Bestverdienenden gewarnt. Der weltweite Aktionstag irregeleiteter Minderleister am 15. Oktober hat wahrscheinlich einen Vorgeschmack gegeben, wohin ideologische Verblendung in Kombination mit mangelndem Leistungswillen führen kann.

Foto: Daniel Rager
Mehr Infos, Bilder und Videos zur Aktion finden Sie hier

"SUBVERSIVE CAMP" DER AKTIONSGEMEINSCHAFT SOCIAL IMPACT AUF DER LEONART 2012
Workshops für Kinder
Sa, 24.09., 14.00 – 18.00 Uhr
So, 02.10., 14.00 - 18.00
Subversive Camp Widerstandsakademie
„Nischen erfolgreich besetzen - Beispiele aus
dem Literaturbetrieb"
Sa, 01.10., 17.00 – 18.00 Uhr
Subversive Camp Widerstandsakademie
"Die künstlerische Intervention im öffentlichen Raum"
Sa, 08.10., 19.00 – 22.00 Uhr
Das Subversive Camp ist für die Zeit der leonart 2011 im Stadtpark verortet
um für und mit Interessierten, Gruppen und Organisationen zu diskutieren,
sie zu informieren und gemeinsam widerständige Strategien für Problemfelder
zu entwickeln.
Öffnungszeiten: MO, MI und FR 16.00 bis 19.00 Uhr
Abschlusspräsentation der während der Leonart durchgeführten Aktionen:
So, 09.10., 17.00 im 44-er Haus Leonding (Stadtplatz 44, 4060 Leonding)
Photos der Leonart Aktionen finden Sie hier

Die Freunde des Wohlstands beim 10. WKO-Businesslauf
Zur Motivation der Läufer wurde in Linz zusätzlich Geld in Umlauf gebracht.
Die Freunde des Wohlstands waren "part of the game" bei diesem großartigen gesellschaftlichen Ereignis. Sie haben für die Läufer eine exklusive Labestation aufgebaut, wo die Manager zwischendurch ihren Bedarf an Kaviar und Champagner decken und sich an klassischen Celloklängen erfreuen konnten. "Die Distanz von 5,4 Kilometern zehrt enorm an den Kräften, und da haben sich die Spitzenathleten aus unserer Wirtschaft schon eine kraftvolle Stärkung verdient", blickt Gertrude Vielmoos, die Sprecherin der Freunde des Wohlstands, zurück auf das Rennen.
Um die Läufer vom Start weg zu motivieren, ist den Freunden des Wohlstands noch etwas ganz Besonderes eingefallen: Sie haben sich als lustige Geldsäcke verkleidet und waren vom Start weg immer gut sichtbar vorne mit dabei. Beim Zieleinlauf haben die Freunde des Wohlstands natürlich dem Sieger Martin Pröll den Vortritt gelassen. "Derzeit passieren so viele schreckliche Dinge auf der Welt, wie etwa diese verantwortungslosen Vorschläge zur Einführung einer Reichensteuer. Da ist es schön, dass es noch solche Ereignisse gibt, wo sich die Menschen an einer Leistung freuen und nicht gleich einen Neid haben, wenn einer etwas geschafft hat", so Gertrude Vielmoos über den gelungenen 10. WKO Businesslauf in Linz.
Festspiele gegen den Neid
Der Eröffnungstag der Salzburger Festspiele war ein gelungener 1. Welttag gegen den Neid.
Die gesamte Innenstadt Salzburgs wurde zur Bühne für die "Freunde des Wohlstands", die sich damit gegen die zunehmende Feindseligkeit gegenüber den Vermögenden zur Wehr setzten. Schon bald in der Früh haben die Freunde des Wohlstandes mit neuen Ortstafeln von Salzburg für einen Tag ein Zeichen gesetzt; und im Festspielbezirk machten die Silhouetten von Opfern der Neidgesellschaft darauf aufmerksam, dass das Stück "Jedermann" nicht irgend ein Mysterienspiel, sondern leider eine traurige Wahrheit für viele Wohlhabende ist. "Der Eine wird solange ins Gefängnis gesteckt, bis er krankenhausreif ist. Der Andere hätte sich eigentlich eine tolle Homestory mit seiner schönen Frau verdient. Statt dessen wird seine Wohnung von Ermittlern durchwühlt", nennt Gertrude Vielmoos, die Sprecherin der Freunde des Wohlstands, einige beschämende Beispiele für die Gnadenlosigkeit unserer Neidgesellschaft.
Der Tod wartete am Flughafen auf ein Opfer der Neidgesellschaft
Die Freunde des Wohlstands wiesen darauf am Vormittag mit eigenen Depechen und Roten Karten hin, die an Passanten und Touristen verteilt wurden. Der Tod musste außerdem vergeblich auf den Jedermann warten. Am Nachmittag fand die Neuinszenierung des "Jedermann" bzw. eine Jagd auf den Tod statt, anfangs mit einer Stretchlimousine und später zu Fuß durch die Salzburger Innenstadt.
Der 1. Welttag gegen die Neidgesellschaft wurde auch zum Anlass genommen, um Frau Dr. Helga Rabl-Stadler eine Ehrenurkunde sowie eine hochwertige Skulptur zu übermitteln. Denn die Präsidentin der Salzburger Festspiele wurde von einer hochkarätigen Jury aus der Finanzwirtschaft zur "Freundin des Wohlstands 2011" gewählt.
"Wir sind dankbar, dass es noch so schöne Festspiele in Salzburg gibt, während in Wien der Opernball bereits den Adabeis und Möchtegernpromis zum Opfer gefallen ist. Es freut uns auch, dass die Festspielleitung, die Presseabteilung und andere Mitarbeiter rund um Frau Dr. Rabl-Stadler so gute Arbeit geleistet haben", erklärt Gertrude Vielmoos.


Diese hochwertige Skulptur wird der einstimmig gewählten "Freundin des Wohlstands 2011", Fr.Dr. Helga Rabl-Stadler am 27.07.2011 feierlich überreicht.
Jedermann hat ein Recht auf Reichtum!

Call for Camp: Guerilla-Trainingslager für den zivilen Ungehorsam und die Selbstermächtigung benachteiligter Gruppen
Werden Ihre Anliegen nicht ausreichend wahrgenommen? Ist das Budget den üblichen Kürzungen zum Opfer gefallen? Versprechungen seitens der Politik haben sich nicht erfüllt?
Im Rahmen der Leonart (23. September bis 9. Oktober 2011) wird die Aktionsgemeinschaft Social Impact mit Vereinen, KünstlerInnengruppen, Initiativen, Plattformen etc. im "Subversive Camp" zusammenarbeiten, um mit ihnen neue Formen des zivilen Ungehorsams zu entwickeln und zu erproben.
Die Bewerbungen dafür können bis 30. Juli 2011 an Social Impact erfolgen. Die Auswahl der Gruppierungen geschieht danach, dass eine möglichst große Streuung der Problemstellungen gegeben ist, die letztlich zu ganz unterschiedlichen und originellen Lösungsansätzen führen soll. Die ausgewählten Gruppen erhalten spätestens in der ersten Augustwoche von Social Impact ihre Einladung in das Guerilla-Trainigscamp.
Entsprechend der jeweiligen Anforderungen werden mit den AktivistInnen innerhalb von zwei Wochen auch die in einem Auftakt-Workshop erarbeiteten Widerstandsformen mit geringst möglichem Budgetaufwand erprobt bzw. umgesetzt und am Ende des Festivals präsentiert. Bewerbungen und nähere Informationen unter: office@social-impact.at bzw. 0664/5005823.
Fr 15.07.2011: Der Mobile Garden in der Salzburger Innenstadt
Ein Wochenende im Zeichen extremer Pilgerschaft
Unter dem Motto "Pilgrims Without Borders" wurde in Tirol am Jakobsweg der 1. Extreme spiritual Megarace veranstaltet.

(v.l.n.r.): Waltheru Bacolarius (Hauptsponsor), Jakob Jäger (1. Platz), Gregor Grobnägele(disqualifiziert), Veranstalter Rene Sturz (2. Platz), Tele-Evangelist Paul Jonathan Leschek
Foto: Robert Newald
Der Höhepunkt dieses international besetzten Extrempilgerlaufes erfolgte am Samstag Nachmittag in der Innsbrucker Innenstadt. Dort schlepptem sich die Pilger mit letzter Kraft durch das Ziel, nachdem sie in wenigen Stunden die Distanz von mehr als 23 Kilometern zurückgelegt und sich dabei zahlreichen Prüfungen unterworfen hatten. Vor dem Goldenen Dachl kam es auch zu einer spontanen Heilung eines verletzten Pilgers durch den US-amerikanischen Tele-Evangelisten Paul Jonathan Leschek. Der Referent konnte auch den auf Knien eintreffenden Veranstalter Rene Sturz durch motivierende Worte ins Ziel geleiten. Sieger des Laufes war allerdings der Wiener Jakob Jäger, nachdem der Schweizer Gregor Grobnägele aufgrund eines positiven Dopingtests disqualifiziert wurde. Das violette Büßer-Trikot ging daher nach einem spekatkulären Kopf-an-Kopf-Rennen schließlich an den Österreicher.

Fotos: Robert Newald
Drohanrufe
Am Vorabend des Extrempilgerlaufes erfolgte in Terfens die Segnung der Pilger. Referent Leschek, der sich auf diesen anstrengenden Lauf selbst 40 Tage in der Wüste von Nevada vorbereitet hatte, hob die Bedeutung der Opferbereitschaft für das Christentum von heute hervor. Spiritualität sei dabei der Schlüssel zu jenen Leistungen, die das Unmögliche möglich machen würden.
Der Sonntag dient den Läufern, um sich von den Strapazen zu erholen und die aufregenden Momente des Extrempilgerlaufes gemeinsam zu analysieren. Die Pilger möchten künftig effektiver mit den eigenen Ressourcen umgehen und noch bessere Laufergebnisse abliefern. Denn trotz einiger empörter Anrufe und Drohungen von Tiroler Bürgern, die bei der Info-Hotline eingingen, möchten die Extrempilger ihre Aktivitäten fortsetzen.

Foto: Robert Newald
Kulturhybrid
Dieses Kunstprojekt von Social Impact, das von TKI_OPEN gefördert wurde, widmet sich gezielt dem Hybrid von Spiritualität und Leistung. An dieser Schnittstelle thematisiert es einerseits den weit verbreiteten Wunsch nach dem Wunder in einer Zeit, in der offenbar der ganz normale Alltag zur größten Herausforderung für die Menschen geworden ist und die Pilgerbewegung daher auch als eine Fluchtbewegung gesehen werden kann. Andererseits wendet sich das Projekt gegen die Kommerzialisierung von Pilgerwegen und allgemein den Ausverkauf spiritueller Erfahrungen. Das Projekt wurde von der Regieseurin Johanna Tschautscher filmisch dokumentiert. Für die Umsetzung konnten auch Schauspieler des Wiener Theaterkarussells gewonnen werden.

Grafik: Ingrid Ott
Weltweit erstes Pilgerrennen in Tirol Der Tiroler Jakobsweg wird am 4. Juni 2011 zum Austragungsort des 1. Extreme spiritual MEGARACE.
Ein Projekt der Aktionsgemeinschaft Social Impact im Rahmen von TKI_OPEN zum Thema kontraproduktiv.
Zahlreiche internationale Extrempilger werden versuchen, ihr Bestes zu geben, um den Jakobsweg zwischen Terfens und Innsbruck zu bezwingen. Diese gnadenlose Competition ist gleichzeitig der Auftakt einer weltweiten Serie von Pilgerrennen. Die Veranstalter haben sich nach einer langen Auswahlphase entschieden, dass das Heilige Land Tirol dabei eine Vorreiterfunktion übernehmen darf, zumal das Projekt auch von der Tiroler Kulturinitiative(TKI) Unterstützung erhielt.
Für das spirituelle Heil der Extrempilger konnte ein erfahrener US-Wanderprediger und Tele-Evangelist verpflichtet werden. Der aus zahlreichen TV-Formaten bekannteÜberraschungsgast hat den Veranstaltern mitgeteilt, dass er extra vierzig Tage lang unter härtesten Bedingungen in der Mojave Wüste trainiert hat, um sich körperlich und mental auf seinen Auftritt in Tirol vorzubereiten.
Weiters kann auch das Publikum entlang des Jakobsweges eine wichtige Rolle spielen und die Läufer zu Höchstleistungen anspornen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Veranstaltungen gilt es allerdings, die Teilnehmer nicht anzufeuern, sondern diese verbal extrem zu demütigen. Dadurch werden Glaube, mentale Stärke und Leistungsbereitschaft auf die Probe gestellt. Gott alleine wird entscheiden, wer zuerst das Ziel erreichen darf. Pilgrim-TV wird seinen Willen und das "Wunder von
Innsbruck" für die Nachwelt dokumentieren. "Leistung und Spiritualität, das sind die Eigenschaften, die der moderne Mensch heute ganz einfach braucht, um sich durchsetzen zu können. Unsere Extrempilger können beides miteinander vereinen", so Veranstalter Rene Sturz, von der Aktionsgemeinschaft Social Impact in Linz.
Wer sich dieser harten Prüfung unterziehen und am Lauf teilnehmen möchte, kann sich unter www.pilgrimrace.com anmelden. Die Teilnehmer dieser Kunstaktion erhalten ein spirituelles Starterpackage. Der Gewinner des Laufes bekommt das violette Büßer-Trikot.
Der Start des Laufes über eine Distanz von etwa 23 km erfolgt in Terfens um 10.00 Uhr. Die Läufer und deren Angehörige sind auch herzlich zur Life-Open-Air-Segnung am Vorabend in Terfens eingeladen.
Projektintention
Diese Veranstaltung versucht als Hybridkonzept zwei Sphären miteinander zu verbinden, die gegenwärtig eine enorme Bedeutung haben: Einerseits geht es um die Suche nach spiritueller Erfahrung, andererseits darum, dass wir laufend in Bewegung sein und mit allen möglichen Entwicklungen Schritt halten sollen. Insofern geht dieses Projekt auch der These von Paul Virilio nach, dass Sinn von Geschwindigkeit absorbiert wird bzw. untersucht, an welchem Punkt bzw. bei welcher Geschwindigkeit sich dieser Effekt einstellt.
Gleichzeitig will dieses Projekt auf die zunehmende Popularisierung und Kommerzialisierung spiritueller Erfahrungen aufmerksam machen, wie sie beispielsweise mit dem Jakobsweg einhergehen. Die Aktion stellt konsequent in Frage, ob Geschwindigkeit per se mit Überlegenheit assoziiert werden darf. Die zivilisatorische Entwicklung war bisher von diesem Glauben geprägt. Es gab mit der Einstellung der Concorde-Flüge allerdings erstmals in der Menschheitsgesichte eine Entscheidung, die nicht vom Aspekt der Geschwindigkeit geprägt war. Möglicherweise ein erstes Anzeichen einer Umkehr.

Erste Gartenmobilmachung am Liebstattsonntag
Mobilität und die Bewirtschaftung eines Grundstückes schließen einander nun nicht mehr aus.
Während am Wochenende ein Großteil der Familien aufgrund des schönen Wetters eine Fahrt ins Grüne unternommen hat, wurde von der Social Impact AG erstmals eine Fahrt mit dem Grünen unternommen. Ziel dieses Ausflugs mit dem Gartenanhänger war der Stadtplatz von Gmunden, wo auf dem Stadtplatz der Liebstattsonntag gefeiert wurde.
Der mobile Garten diente dabei gleichzeitig als Plattform für eine Lesung des Autorenkreises mit Erich Josef Langwiesner, HAHA Hadwiger und Paul Jaeg. Die Autoren brachten zur ersten Gartenparty auf dem Anhänger auch rund 50 Lebkuchenherzen mit eigenen Texten mit, die ans Publikum verteilt wurden.
Mehr Infos unter: http://mobilegarden.social-impact.at
STAMMTISCHGEFLÜSTER IV - neue Bierdeckel-Edition zum Thema
"Sicherheit und Überwachung".
In Kooperation mit den ZeichnerInnen Gernot Budweiser, Alois
Jesner, Ingrid Ott und und Janina Wegscheider, spricht die
Aktionsgemeinschaft Social Impact auf humorvolle Weise folgende
aktuelle Themen an:
"Überwachung"(© Ingrid Ott), "Bettelverbot" (© Alois Jesner),
"Wer überwacht die Mächtigen?" (© Gernot Budweiser) und
"Linzer Ordnungsdienst" (© Janina Wegscheider)

Bestellung und Verteilung
Gastwirte können die Bierdeckel per Mail bestellen. Die
Bierdeckel werden kostenfrei zugesandt, freiwillige Spenden
werden aber gerne entgegengenommen.
Mehr Informationen finden Sie hier
Pressefotos zum Download
Foto: Jona
Herber
Kauf was Gscheits
Die Freunde des Wohlstands eröffneten am letzten Einkaufssamstag
in der Linzer Innenstadt die Jagd auf skrupellose
Billigeinkäufer. Ausnahmsweise waren sich einmal das Christkind,
der Weihnachtsmann und sein Weihnachtself, der Krampus und
Rudolph the red-nosed reindeer einig: Gegen die Schnäppchenjäger
und Wirtschaftschädlinge muss unbedingt etwas getan werden. So
haben sich alle verbündet und mit den Linzer Freunden des
Wohlstands solidarisch erklärt, um auf der Linzer Landstraße für
den Kauf von hochwertigen Marken- und Luxusartikeln
einzutreten.
Foto: Othmar Steiner
"Wenn die Unternehmen ihren Mitarbeitern schon ein ganzes
Gehalt für Weihnachten schenken, dann sollen sie es auch gleich
in den Handel investieren. Der Durchschnitt gibt aber nur etwas
mehr als 300 Euro für Weihnachtsgeschenke aus und schädigt damit
die heimische Wirtschaft", so der Weihnachtsmann, der bei der
Kundgebung lautstark darauf verwiesen hat, dass Weihnachten eben
nichts für Armutschkerl und Geizkrägen ist.
Foto: Othmar
Steiner
Die Freunde des Wohlstands rücken die Schnäppchenjäger in die
Nähe der Wirtschaftskriminalität und fordern, dass das
Weihnachtsgeld künftig nur zweckgebunden ausgezahlt werden
sollte. "Wer nicht nachweislich alles ausgibt, soll die
Differenz an seinen Arbeitgeber rückerstatten. Er gefährdet damit
Arbeitsplätze und ist auch eine Schande für seine Kinder, die
nach Weihnachten in der Schule gemobbt werden, weil sie keine
Markenartikel tragen. Wir brauchen uns über die alarmierenden
Pisa-Ergebnisse und schlechten Leistungen gar nicht zu
wundern", stimmt der Krampus empört zu. Er und die Freunde
des Wohlstands haben daher die Passanten in der Linzer Innenstadt
auch dazu aufgefordert, wertlose Weihnachtsgeschenke umgehend zu
entsorgen.
Für die Opfer von Billiggeschenken wurde überdies eine
Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen.
Foto: Jona
Herber
Weihnachtsengel prangert Konsumschwachonis
an
Fotos zum download
Mehr Infos unter www.unser-wohlstand.com
Illustration: Ingrid Ott
The extreme spiritual MEGARACE
Der Tiroler Jakobsweg wird zum Austragungsort des 1. Extreme
spiritual MEGARACE.
Ein Projekt von Social Impact für TKI OPEN 2011 -
kontraproduktiv
Zahlreiche internationale Extrempilger werden versuchen ihr
Bestes zu geben, um den Jakobsweg zu bezwingen. Diese gnadenlose
Competition ist gleichzeitig der Auftakt einer weltweiten Serie
von Pilgerrennen. Die Veranstalter haben sich nach einer langen
Auswahlphase entschieden, dass das Heilige Land Tirol dabei eine
Vorreiterfunktion übernehmen darf. Begleitet wird das Rennen von
einem erfahrenen Wanderprediger, der für das spirituelle Heil der
Extrempilger sorgen wird. Weiters kann auch das Publikum entlang
des Jakobsweges eine wichtige Rolle spielen und die Läufer zu
Höchstleistungen anspornen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Veranstaltungen gilt es
allerdings, die Teilnehmer nicht anzufeuern, sondern diese extrem
zu demütigen. Dadurch werden Glaube, mentale Stärke und
Leistungsbereitschaft auf die Probe gestellt, was auch bei
diversen Contests entlang der Strecke geschehen wird. Denn dieser
Lauf ist ein Ausscheidungswettbewerb, den nur einer bestehen
wird. Pilgrim-TV wird die weltweit erste Veranstaltung dieser Art
für die Nachwelt dokumentieren.
Mehr Infos zum Projekt finden Sie
hier
Der Neidgesellschaft die Stirn bieten Dies war das Motto
der Freunde des Wohlstandes, die gestern im Rahmen der Messe
�Luxury Please� dagegen demonstrierten, dass sie zunehmend an den
Rand der Gesellschaft gedrängt werden.
"Der Druck auf uns Vermögenden steigt ohnehin ständig. Jetzt
will man uns auch noch die Luxusmesse verbieten, wo doch so viele
wertvolle Arbeitsplätze durch solche schönen Produkte gesichert
werden", ist Gertrude Vielmooser, Sprecherin der Freunde des
Wohlstands, überrascht und empört. Und tatsächlich: Die
AktivistInnen, die trotz der schlechten Witterungsbedingungen
draußen vor der Hofburg ausharrten, mussten sich von einem linken
Demonstrationszug wüste Beschimpfungen und Schmähungen gefallen
lassen. Und das, obwohl die Gruppe lediglich Aufklärungsarbeit
und Bewusstseinsbildung bei den Passanten betreiben wollte, um
nicht zunehmend ausgegrenzt und Opfer maßloser Forderungen wie
nach einer Reichensteuer oder einer Transaktionssteuer zu
werden.
"Teilweise wurde von den Gegnern ein Vokabular verwendet, das
bestimmt nicht in den 1. Wiener Bezirk passt, und wir sind der
Polizei dankbar, dass ein Korridor zwischen uns und diesen
gewaltbereiten Rudimenten der Sowjetzeit gezogen wurde. So gehen
die linken Gutmenschen also wirklich mit Randgruppen um. Aber wir
haben ein dickes Fell und lassen uns so schnell nicht
unterkriegen", gibt sich Vielmooser kämpferisch und spricht
in diesem Zusammenhang auch von Brandstiftern in unserer
Gesellschaft, die zunehmend eine Neidgesellschaft daraus
machen.

Trotz oder gerade wegen dieser Vorkommnisse werden die Freunde
des Wohlstands weiterhin gegen diese Hexenjagd auf erfolgreiche
Menschen aus der Wirtschafts- und Finanzwelt antreten. Als ein
wichtiger Meilenstein wird insbesondere die Freilassung des
Vorstandschefs der Hypo Alpen Adria, Wolfgang Kulterer, gesehen,
der zahlreiche Interventionen der Freunde des Wohlstands
vorangegangen sind. Zudem stehen die Chancen gut, dass BAWAG-Chef
Helmut Elsner doch schon bald mit Fußfesseln die U-Haft verlassen
darf. Auch in diesem Fall wird einerseits auf öffentliche
Aufklärungsarbeit und andererseits auf intensives Lobbying bei
einflussreichen Entscheidungsträgern gesetzt.
Positiv erkennen die Freunde des Wohlstands auch an,
dass sich die Politik beim jüngsten Sparpaket doch fair gegenüber
den Besserverdienenden verhalten hat und eben all jenen höhere
Belastungen aufbürdet, die nicht so viel leisten. Damit wird
gezeigt, dass es keine sozialen Hängematten und Tabus mehr geben
darf.

Freundinnen des Wohlstands verteilen Robbenbabypasteten
Fotos von Robert Newald
Fotos zum download
www.unser-wohlstand.com